Taschenbuch 172 Seiten, ISBN 978-3-934432-06-2

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Maragossa

ist ein paradiesischer Planet, den das Ehepaar Enrico und Maria Canzone kurz vor dem furchtbaren Galaktischen Krieg entdeckte. Maria Canzone, die in der spanischen Stadt Saragossa aufwuchs, nannte den Planeten „Maragossa“ - eine Kombination aus Maria und Saragossa. Als der Krieg begann, verließen die Canzones die Erde und flogen nach Maragossa, um dort in Frieden leben zu können. Schon bald wurde ihr Sohn Roberto geboren. Nachdem seine Eltern früh starben, wuchs Bobby ganz allein in Maragossa auf - erzogen von dem genialen Computer Sokrates, den Bobbys Vater konstruiert hatte, und umgeben von zahlreichen putzigen Roboter-Tieren, die Sokrates als Spielkameraden für Bobby schuf.

 

Roberto Canzone (Bobby)

Erst an seinem 20. Geburtstag erfährt Bobby von Sokrates, dass er nicht der einzige Mensch im Universum ist. Er erfährt von dem schrecklichen Galaktischen Krieg, den die Menschen geführt haben. Von nun an hat er das Ziel, die Menschen kennen zu lernen und unter ihnen Frieden zu stiften. Bobby ist 24 Jahre alt, als er die Nachricht erhält, dass Vertreter aller von Menschen bewohnten Planeten zur Galaktischen Gipfelkonferenz eingeladen sind, wo nach dem Ende des Krieges über eine neue Weltordnung beraten werden soll. Mit seinem Raumschiff Conny macht sich Bobby auf den Weg nach Jamani, wo die Konferenz stattfindet.

 

Sokrates und Conny

Die Schaltzentrale des Supercomputers Sokrates befindet sich in einem goldenen Kuppelbau inmitten des Grünen Tals von Maragossa. Die riesigen Datenspeicher des Positronengehirns liegen unter der Oberfläche des Planeten. Bobbys Eltern hatten vor ihrem Tod alles Wissen der Menschheit in Sokrates eingespeichert, und Sokrates brachte es Bobby in Laufe seiner ersten 20 Lebensjahre Schritt für Schritt bei.

Nachdem Bobby erfahren hatte, dass er nicht allein im Universum ist, baute er mit Hilfe von Sokrates ein Raumschiff, um damit andere Planeten zu besuchen. Bobby gab seinem Raumschiff eine eigene Persönlichkeitsstruktur und eine weibliche Stimme, um eine „Partnerin“ zu haben, mit der er sich während seiner Ausflüge unterhalten konnte. Der Name „Conny“ ist abgeleitet von den spanischen Worten „conversar“ (sich mit jemandem unterhalten), „confiar“ (vertrauen) und „conciencia“ (Gewissen, den Bobby hat alle seine positiven Gedanken in Conny eingespeichert, so dass sie ihn immer ermahnen kann, wenn er einmal böse Gedanken hat).

 

Pierre Renoir, Prinz von Melonblanc

Auf der Galaktischen Gipfelkonferenz lernt Bobby Pierre Renoir kennen. Pierre ist 27 Jahre alt und Sohn des Königs des unabhängigen Königreichs Melonblanc. Er vertritt seinen erkrankten Vater auf der Konferenz, wird aber wegen seines jungen Alters von den meisten Politikern nicht ernst genommen. Wie Bobby will auch Pierre für einen dauerhaften Frieden zwischen den verfeindeten Großmächten sorgen. Zur Erreichung dieses Ziels ist Pierre jedes Mittel recht. Bobby versucht ihm klar zu machen, dass Friede nicht mit Gewalt erreicht werden kann.

 

Herbert Kilroy, Außenminister der Erde

Herbert Kilroy, der terranische Außenminister, vertritt die Erde auf der Gipfelkonferenz. Er will durch geschickte Verhandlungen den Weltfrieden sichern und hofft, dass die Staaten der Galaxis unter der Führung der Erde friedlich zusammenleben. Doch etliche Staaten lehnen den Führungsanspruch der Erde ab. Als die Mehrheit der Konferenzteilnehmer Kilroy von der Konferenz ausschließen will, kommt Bobby Kilroy zu Hilfe. Doch Kilroy nimmt den „Märchenprinzen von Maragossa“, wie er ihn spöttisch nennt, zunächst nicht ernst.

 

Ivan Korsakov, Staats- und Parteichef der LSU

Der große Gegenspieler Kilroys bei der Gipfelkonferenz ist Ivan Korsakov, Staatschef der Lygonischen Sozialistischen Union, des zweitmächtigsten Staates der Galaxis. Korsakov zieht etliche der zunächst neutralen Staaten auf die Seite der LSU, auch das von Pierre Renoir vertretene Königreich Melonblanc. Um die terranische Regierung erpressen zu können, lässt Korsakov die Tochter des terranischen Präsidenten Wilson von Weltraumpiraten entführen.

 

Claudine Wilson, Tochter der Präsidenten der Erde

Claudine Wilson wird zu Beginn der Schulferien von Weltraumpiraten im Auftrag Korsakovs entführt. Bobby Canzone befreit Claudi aus den Händen der Piraten und bringt sich nach Maragossa. Claudi, die bisher wohlbehütete Präsidententochter, möchte ihre Ferien bei Bobby in dem Paradies Maragossa verbringen. Dadurch macht sich Bobby den terranischen Präsidenten zum Feind. Erst als ein neuer Krieg droht, begreift Außenminister Kilroy, dass die Erde auf Bobbys Hilfe angewiesen ist. Doch Präsident Wilson bleibt stur: Er fordert Bobby auf, Claudi unverzüglich zur Erde zu bringen, sonst werde er Maßnahmen gegen Maragossa ergreifen.

 

Wir zwei allein – so soll es sein – für alle Zeit im Wunderland!

Bobby und Claudi verleben wunderschöne Tage in Maragossa. Doch sie wissen, dass nicht nur der Weltfriede, sondern auch ihr junges Glück bedroht ist. Bobby, Claudi und Pierre Renoir überlegen, wie sie zu dritt die Menschheit vor einem neuen schrecklichen Krieg bewahren können. Während Pierre die Großmächte gegeneinander ausspielt, um seine politischen Ideen zu verwirklichen, versucht Claudi, ihren Vater und Außenminister Kilroy mit Bobby zu versöhnen. Doch Ivan Korsakov hat noch einen Trumpf im Ärmel - eine absolute Superwaffe, mit der er sich die Weltherrschaft sichern kann.

 

Maragossa

ist die Geschichte vom etwas älter gewordenen Kleinen Prinz (aus dem Buch von Antoine de Saint-Exupéry), der den Menschen die Augen für das Gute öffnen will, eine Parabel über den Kalten Krieg der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts – und auch eine romantische Liebesgeschichte.